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IFOM-Marketing-Glossar

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Usability
Defninition:

Zusammensetzung aus engl. „to use“ (= nutzen, brauchen) und „ability“ (= Fähigkeit). Bedeutet soviel wie „Benutzerfreundlichkeit“ und wird allgemein betrachtet im Zusammenhang mit Software oder Internetauftritten benutzt. Die ISO Norm 9241-11 definiert den Begriff „Usability“ folgendermaßen: „Usability bezeichnet das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und mit Zufriedenheit zu erreichen.“ Vereinfacht ausgedrückt ist hiermit die intuitive Benutzbarkeit gemeint. Der Internetnutzer verfolgt das Ziel, möglichst schnell (= effizient), auf dem richtigen Weg (= effektiv) und in optisch ansprechender Umgebung (= zufrieden) ein Produkt oder eine Information zu erreichen.
Benutzerfreundlichkeit ist ein wichtiger Faktor für den erfolgreichen Verkauf von E-Commerce-Produkten: Laut Untersuchungen des Usability-Experten Nielson konnten Online-Shops, die nach unterschiedlichen Usability-Kriterien optimiert wurden, eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich 100 Prozent aufweisen. Dieser nicht quantifizierbare Erfolgsfaktor stellt somit als Imponderabilie einen wesentlich Beitrag zur Wertmaximierung dar.
Zwar gibt es grundlegende Usability-Anforderungen wie z.B. „kurze Ladezeiten“ oder die „Positionierung des Logos oben links“, allerdings müssen zielgruppenspezifische Aspekte bei jedem Webauftritt individuell berücksichtigt werden. Um die Benutzerfreundlichkeit den Erwartungen der Zielgruppe anzupassen, müssen die Usability-Kriterien „Effektivität“, „Effizienz“ sowie „Zufriedenheit“ mit den „Drei Dimensionen“ einer Webseite in Einklang gebracht werden. Diese sind „Content“, „Design“ und „Struktur“. Daraus abgeleitet lässt sich eine Matrix erstellen, deren Kästchen nun bezüglich der Usability webseitenspezifisch analysiert und ausgefüllt werden müssen.

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