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IFOM-Marketing-Glossar

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Übernahme
Defninition:

Aneignung der Kontrolle über ein Unternehmen durch ein anderes. Das übernommene Zielunternehmen ist gewöhnlich kleiner als das übernehmende Unternehmen. Die Übernahme erfolgt in der Regel durch den Kauf von Firmenaktien, mit oder ohne Zustimmung des Managements oder der Anteilseigner. Wehrt sich das zu übernehmende Unternehmen, spricht man von einer „feindlichen Übernahme“. Wenn die Übernahme willkommen ist, so mündet sie in eine Fusion.

Unique Visitor
Defninition:

Englische Bezeichnung für „einzelner, identifizierter Besucher“. Gemeint ist jemand, der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eine Webseite mehr als einmal besucht. Tracking Software, die den Verkehr auf einer Webseite überwacht, kann unterscheiden zwischen Besuchern, die die Webseite nur einmal besuchen, und Unique Visitors, die zu der Webseite zurückkehren. Unique-Visitor-Statistiken werden als die genaueste Messung der Beliebtheit einer Webseite angesehen, weil sie die Anzahl der Personen widerspiegeln, die diese Webseite gezielt und nicht etwa zufällig aufgesucht haben. Darüber hinaus werden Unique Visitors – anders als Hits – entsprechend ihrer eindeutigen IP-Adressen gemessen (Hits hingegen anhand der Anzahl von Files, die von einer Webseite abgefragt werden).

Unternehmenskultur
Defninition:

Die von den Mitgliedern eines Unternehmens hinsichtlich dessen Zweck gemeinsam getragenen Grundüberzeugungen, Werte und Einstellungen. Die Unternehmenskultur zeigt sich z.B. in den Wertvorstellungen des Managements oder in der Art und Weise des Umgangs von Vorgesetzten miteinander und mit ihren Mitarbeitern. Die Gestaltung der Unternehmenskultur muss vor allem drei Hauptströmungen im modernen Unternehmen in Einklang bringen: Unternehmensziele, Mitarbeiterzufriedenheit und Kundenorientierung – je besser diese aufeinander abgestimmt sind, desto besser kann sich das Unternehmen am Markt behaupten. (Quelle: (www.bpb.de/wissen bzw. Das Lexikon der Wirtschaft. Brockhaus. Mannheim 2004)

Unternehmenszusammenschluss
Defninition:

Zusammenschluss von Organisationen zum beiderseitigen Vorteil durch eine Fusion (engl. „merger“). Vorteile eines Zusammenschlusses können z.B. das Nutzen von gemeinsamen Abatzkanälen, die Steigerung der Marktanteile oder das Erreichen von Skaleneffekten sein. Grundsätzlich können drei verschiedene Arten von Unternehmenszusammenschlüssen differenziert werden:
1. Horizontale Zusammenschlüsse: Unternehmen derselben Branche schließen sich zusammen (z.B. Daimler Benz und Chrysler).
2. Vertikale Zusammenschlüsse: Unternehmen derselben Produktionsstufe schließen sich zusammen (z.B. Autobauer und Zulieferer).
3. Diagonale Zusammenschlüsse: Unternehmen unterschiedlicher Branchen schließen sich zusammen.

Usability
Defninition:

Zusammensetzung aus engl. „to use“ (= nutzen, brauchen) und „ability“ (= Fähigkeit). Bedeutet soviel wie „Benutzerfreundlichkeit“ und wird allgemein betrachtet im Zusammenhang mit Software oder Internetauftritten benutzt. Die ISO Norm 9241-11 definiert den Begriff „Usability“ folgendermaßen: „Usability bezeichnet das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und mit Zufriedenheit zu erreichen.“ Vereinfacht ausgedrückt ist hiermit die intuitive Benutzbarkeit gemeint. Der Internetnutzer verfolgt das Ziel, möglichst schnell (= effizient), auf dem richtigen Weg (= effektiv) und in optisch ansprechender Umgebung (= zufrieden) ein Produkt oder eine Information zu erreichen.
Benutzerfreundlichkeit ist ein wichtiger Faktor für den erfolgreichen Verkauf von E-Commerce-Produkten: Laut Untersuchungen des Usability-Experten Nielson konnten Online-Shops, die nach unterschiedlichen Usability-Kriterien optimiert wurden, eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich 100 Prozent aufweisen. Dieser nicht quantifizierbare Erfolgsfaktor stellt somit als Imponderabilie einen wesentlich Beitrag zur Wertmaximierung dar.
Zwar gibt es grundlegende Usability-Anforderungen wie z.B. „kurze Ladezeiten“ oder die „Positionierung des Logos oben links“, allerdings müssen zielgruppenspezifische Aspekte bei jedem Webauftritt individuell berücksichtigt werden. Um die Benutzerfreundlichkeit den Erwartungen der Zielgruppe anzupassen, müssen die Usability-Kriterien „Effektivität“, „Effizienz“ sowie „Zufriedenheit“ mit den „Drei Dimensionen“ einer Webseite in Einklang gebracht werden. Diese sind „Content“, „Design“ und „Struktur“. Daraus abgeleitet lässt sich eine Matrix erstellen, deren Kästchen nun bezüglich der Usability webseitenspezifisch analysiert und ausgefüllt werden müssen.

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