
Abkürzungen für engl. „Computer Assisted Telephone Interview“ (= Computerunterstütztes Telefoninterview) bzw. „Computer Assisted Personal Interview“ (= Rechnerunterstützte persönliche Befragung). „CATI“ bezeichnet die Unterstützung des telefonischen Interviews durch den Computer; von „CAPI“ spricht man, wenn ein Interviewer die zu befragende Person aufsucht und mit ihr zusammen einen Fragebogen auf dem Bildschirm durchgeht. Technisch macht es dabei keinen Unterschied, ob der Interviewer die Fragen stellt und die Antworten eingibt, oder ob die zu befragende Person selbst den Bildschirm betrachtet und die Tastatur verwendet. Die meisten CAPI-Systeme sind Varianten oder Abkömmlinge von CATI-Systemen. Folgende Systemkomponenten lassen sich unterscheiden:
- Programmier-Umgebung für den Fragebogen und das Laufzeitsystem für dessen Ausführung im Interview: Diese Systemteile sind in der Regel identisch mit denjenigen für die CATI-Anwendung, denn es macht keinen Unterschied, ob der Rechner im Telefonstudio steht oder auf einem Tisch zwischen dem zu Befragenden und dem Interviewer.
- Adressenverwaltung: Während bei CATI-Systemen die Adressen eines Projektes zentral verwaltet werden, muss bei CAPI-Systemen der Adressbestand z.B. nach regionalen Kriterien vorab in Pakete unterteilt werden, die dann an verschiedene Interviewer übergeben werden. Die Adressenverwaltung unterstützt die Aufteilung der Adressen, deren Versand an die Interviewer (in der Regel mittels Filetransfer oder als E-Mail-Attachments), die regelmäßige, z.B. tägliche Rückübertragung der Adressen mit dem jeweiligen Erledigungsstatus und deren Zusammenführen und Auswertung bei der zentralen Projektverwaltung. Zusammen mit den Adressen werden bei der Rückübertragung auch die erhobenen Daten versandt.
- Projektstatistik: Die Kennzahlen und der Status der verschiedenen Projekte werden in Tabellen- und Chartform aufbereitet.
- Sprachenunterstützung: Diese Komponente unterstützt die Übertragung des Fragebogens in eine andere Befragungssprache.
Die Komponenten zur Projektstatistik und zur Sprachenunterstützung sind in CATI-, CAPI- und auch in web-basierten Befragungssystemen häufig identisch.
Erstellung und Verwaltung von textlichem und grafischem Inhalt einer Webseite im Internet/Intranet/Extranet. Für eine umfangreiche Internetpräsenz mit Tausenden von Einzelseiten und unzähligen interaktiven („verlinkten“) Wörtern und Bildern lohnt sich die Investition in ein Content-Management-System, eine Software, welche die Erstellung und Organisation des Web-Contents erleichtert (andere Bezeichnungen hierfür sind „Redaktionssysteme“ oder „Produktionssysteme“). Manche Content-Management-Systeme bieten Server Caching (d.h. auf dem Server werden häufig abgefragte Informationen abgespeichert) und Zugriffsstatistiken. Wie in anderen Anwendungsbereichen ist die Software mittlerweile so leicht zu bedienen, dass selbst technisch unbegabte Nutzer Inhalte jeglicher Form ins Netz stellen und aktualisieren können.(Quelle: www.task-force.ch/fachbegriffe.php)
Abgeleitet aus engl. „to control“ (= steuern, regeln). Optimierungsinstrument des Managements. Die Aufgaben liegen in der Informationsversorgung und der Budgetierung; hinzu kommen Planungs- und Koordinationsaufgaben. Als Basis gelten die Daten aus dem Rechnungswesen und weiterführende Modellrechnungen. Durch die Erfassung, Aufbereitung und Bereitstellung von Informationen sollen die vom Management zu treffenden Entscheidungen ergebnisorientiert gestaltet werden, wobei der Erhaltung der Liquidität besondere Bedeutung eingeräumt wird.
Das geplante einheitliche Verhalten eines Unternehmens als bedeutender Teil der Corporate Identity. Drei Verhaltensebenen werden unterschieden:
1. Das Verhalten der Mitarbeiter untereinander und gegenüber Außenstehenden
2. Die Handlungsweise der Öffentlichkeit gegenüber (beinhaltet alle Formen der Kommunikationspolitik wie die Medienarbeit, den Stil der Werbung sowie die ausgewählten Werbemittel)
3. Die Instrumente des unternehmerischen Handelns wie z.B. Preispolitik oder Bearbeitung von Reklamationen und Gewährleistungsansprüchen.
Durch ein einheitliches, in sich verträgliches Verhalten aller Unternehmensbereiche und Mitarbeiter werden Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit des Unternehmens gesteigert und positive Imagewirkungen erzielt.
Die stringente Außenwirkung einer Organisation durch das Zusammenwirken von Unternehmensstrategie, Aufgabe, Image und Geschäftstätigkeit. Dient der Unterscheidung der Organisationen von ihren Mitbewerbern und vermittelt Kunden und Mitarbeitern ein positives Bild von sich selbst und dem, wofür das Unternehmen einsteht.